Mindmapping ist eine Methode, um komplexe Strukturen und Assoziationen zu einem bestimmten Themenbereich visuell abzubilden. Mit Hilfe der Mindmap werden diese Strukturen vereinfacht sichtbar gemacht. Das Mindmapping ist inzwischen weit verbreitet, sei es an Schulen oder Universitäten, im beruflichen sowie im privaten Bereich. Entwickelt wurde die Methode vom britischen Psychologen Tony Buzan auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse aus der Gehirnforschung. Die Methode basiert auf der Annahme, dass beim Mindmapping beide Gehirnhälften miteinander agieren. Falls du tiefer ins Thema Mindmapping einsteigen möchtest, kann dir das Mind-Map Buch* von Tony Buzan bestimmt helfen.

Mindmapping funktioniert sowohl mit Zettel und Stift als auch digital. Für das „digitale Mindmapping“ ist MindMeister* mein persönlicher Favorit. Schauen wir und mal den typischen Ablauf beim Erstellen einer Mindmap etwas genauer an:

Wie erstellt man eine Mindmap?

Die Mindmap wird zentriert aufgebaut (vom Groben ins Feine). In der Mitte der Mindmap wird dabei das zentrale Schlagwort (hier SWOT-Analyse) platziert. Bei der SWOT-Analyse werden bestimmte Bereiche eines Unternehmens als Stärke (S=Strenght), Schwäche (W=Weakness), Möglichkeit (O=Opportunity) oder Gefahr (T=Threat) bewertet. Zentrum muss dabei nicht zwingen ein geschriebenes Wort stehen, oftmals bieten sich hier auch Fotos oder sonstige Abbildungen an. Wenn du in MindMeister eine neue Mindmap erstellst, sieht das erst mal so aus:

Neue Mindmap

Im nächsten Schritt werden ans zentrale Schlagwort die sog. Hauptäste angefügt. Im Normalfall werden hier diejenigen Schlagworte notiert, die auf der nächsten inhaltlichen Ebene stehen. Hier am Beispiel der SWOT-Analyse wären das dann z.B. die Bestandteile, aus denen sich die SWOT-Analyse im Gesamten zusammensetzt. Beim Mindmapping sollten man sich im Übrigen auch immer möglichst auf einzelne Schlagwörter beschränken. Füllwörter oder ganze, ausformulierte Sätze sind eher störend. Selbstverständlich kann man zunächst mal alles notieren, was einem in den Sinn kommt und später wieder streichen bzw. priorisieren.

SWOT-Analyse Schritt 1

Im folgenden Schritt werden dann die sog. Unteräste hinzugefügt. Diese beziehen sich inhaltlich auf den dazu gehörigen Hauptast. In diesem Fall wären das dann z.B. die entsprechenden Stärken oder Schwächen.

SWOT-Analyse Schritt 2

Außerdem stehen dir in MindMeister noch zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung, um deiner Mindmap noch einen individuellen Stil zu verpassen (z.B. unterschiedliche Schriftarten und -größen, Farben, Hintergründe, Icons usw.). So könnte das am Ende dann beispielsweise aussehen:

Fertige SWOT-Analyse

Fazit

Wie du siehst, lassen sich Mindmaps wirklich sehr flexibel einsetzen. Neben dem hier aufgeführten Beispiel sind unzählige weitere Anwendungsmöglichkeiten denkbar. Du kannst deiner Kreativität dabei freien Lauf lassen. Generell sind Mindmaps sinnvoll, wenn es darum geht, eine Vielzahl an Informationen zu sortieren und zu strukturieren. Beispielsweise vor dem Start eines neuen Projekts kann es sinnvoll sein, zunächst ein Brainstorming mit allen am Projekt Beteiligten durchzuführen und die Ideen in einer Mindmap festzuhalten.

Falls du neu bist in der Welt des Mindmappings, kann ich dir MindMeister wirklich sehr empfehlen! Du kannst hier erst mal mit der kostenlosen Version* starten und ein wenig testen. Solltest du dich danach für ein kostenpflichtiges Abo entscheiden, kannst du dir durch die Eingabe des Promo-Codes „Rugel“ insgesamt 10% auf die Lizenzgebühren sparen. Ich erhalte im Gegenzug eine kleine Vermittlungsprovision, worüber ich mich natürlich sehr freuen würde!

(*) Das ist ein Partner-Link. Ich empfehle dir nichts, was ich nicht selbst kenne, selbst besitze oder selbst getestet habe!