Was ist eine Mindmap?

Mindmap kann man mit dem Begriff „Gedankenlandkarte“ wohl am besten beschreiben. Oft spricht man in diesem Zusammenhang auch von Gedächtnislandkarte oder einem Assoziagramm. Die Mindmap dient dazu, Ideen, Informationen oder Gedanken zu einem bestimmten Themenbereich zu sammeln und diese dann in eine Ordnung zu bringen, also zu strukturieren.

Warum funktionieren Mindmaps so gut?

Mindmaps gelten als besonders „gehirngerecht“, da sie beide Gehirnhälften miteinander verknüpfen. Rechte Gehirnhälfte (zuständig für kreatives Denken) und die linke Gehirnhälfte (zuständig für logisches, analytisches Denken) werden dabei gleichermaßen angesprochen. Durch die Aktivierung beider Gehirnhälften fällt es leichter, Informationen abzuspeichern und diese bei Bedarf auch schnell wieder abzurufen. Im Rahmen der Prüfungsvorbereitung für Auszubildende wären Mindmaps u.a. eine sinnvolle Methode.

Wie entsteht eine Mindmap?

Mindmaps können verschiedene Formen annehmen, z.B. eine Baumstruktur, links, rechts oder frei ausgerichtet, in Form eines Organigramms etc. Nachfolgend ein Beispiel, wie das dann aussehen könnte. Das Beispiel, das du hier siehst, ist mit dem Mindmapping-Tool MindMeister erstellt.

Beispiel Prüfungsvorbereitung im Zimmerer-Handwerk (Thema Naturholz und Holzwerkstoffe)

Mindmap Beispiel

Effektiver lernen und Zeit sparen!

Da die wichtigsten Informationen und Details eines Themas in einer Mindmap einfach und bildlich dargestellt werden, lässt sich beim Lernen vor allen Dingen Zeit sparen. Und wie wir weiter oben schon festgestellt haben, wird bei Mindmaps auch die „Merkfähigkeit“ deutlich erhöht.

Für die Erstellung von Mindmaps gelten im Prinzip auch keine Regeln. Man sollte nur darauf achten, auf ganze Sätze zu verzichten und Füllwörter zu vermeiden. Als Lernmethode eignen sich Mindmap vor allem für „visuelle“ Lerntypen, da diese den Lerninhalt bevorzugt mit den Augen aufnehmen. Das Verwenden von unterschiedlichen Farben und Symbolen verstärkt diesen Effekt zusätzlich. Typisch wäre die Erstellung einer Mindmap z.B. zum leichteren Einstieg in ein bestimmtes Thema.

Einsatzmöglichkeiten und Nutzen

Neben dem Lernen können Mindmaps aber in fast allen Bereichen eingesetzt werden. U.a. eignet sich diese Methode auch gut im privaten Bereich, z.B. um seine persönlichen Ziele zu strukturieren, seine Gedanken in einem bestimmten Bereich zu ordnen und somit Entscheidungen leichter und besser treffen zu können. Im beruflichen Bereich nutze ich persönlich Mindmaps ganz gerne zur Dokumentation von Besprechungen. Cloud-basierte Lösungen wie MindMeister ermöglichen zudem, Mindmaps gemeinsam (in Echtzeit) zu bearbeiten. Und man kann jederzeit und von überall aus auf die Mindmap zugreifen. Am Anfang eines komplexen Projekts z.B. empfiehlt es sich, mit allen am Projekt Beteiligten Personen innerhalb einer Mindmap mal zu brainstormen und die wichtigsten Sachverhalte festzuhalten. Auf dieser Grundlage können dann Meilenstein definiert oder Aufgaben verteilt werden. Idealerweise dann in Kombination mit MeisterTask*. Die Verknüpfung zwischen der Mindmap in MindMeister und dem dazu gehörige Projekt in MeisterTask ist wirklich sehr einfach und funktioniert super! Wenn du mehr über das Zusammenspiel von MindMeister und MeisterTask erfahren willst, solltest du hier mal vorbeischauen. Wenn man will, lassen sich die Mindmaps in MindMeister auch mit externen Personen durch das Versenden eines Links ganz einfach teilen.

Fazit

Bessere Merkfähigkeit, mehr Struktur und Organisation, verbesserte Kommunikation und Kollaboration – Mindmaps lassen sich flexibel einsetzen. Und der Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt. In nächster Zeit werde ich in diesem Blog noch auf weitere Anwendungsbereiche von Mindmaps eingehen, vorwiegend im Bereich Projektmanagement, aber auch im Bereich Lern- und Wissensmanagement. Falls du neu bist in der Welt des Mindmappings, kann ich dir das Tool MindMeister wirklich sehr empfehlen! Du kannst hier erst mal mit der kostenlosen Version* starten und ein wenig testen. Solltest du dich danach für ein kostenpflichtiges Abo entscheiden, kannst du dir durch die Eingabe des Promo-Codes „Rugel“ insgesamt 10% auf die Lizenzgebühren sparen. Ich erhalte im Gegenzug eine kleine Vermittlungsprovision, worüber ich mich natürlich sehr freuen würde!

(*) Das ist ein Partner-Link. Ich empfehle dir nichts, was ich nicht selbst kenne, selbst besitze oder selbst getestet habe!